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Praktisch, einfach, übersichtlich: where2help.wien

Wer sich für die Integration von Flüchtlingen in Wien engagieren will, hat mit der Freiwilligen-Plattform where2help.wien eine innovative Möglichkeit dazu.

Entwickelt wurde das Online-Service 2016 von Freiwilligen gemeinsam mit MitarbeiterInnen des Fonds Soziales Wien (FSW), der die Plattform auch betreibt. Freiwillige können nach der Registrierung auf where2help.wien organisationsübergreifend nach passenden Einsatzmöglichkeiten in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit Ausschau halten und gleich online zusagen. 

Gleichzeitig ist die in Kooperation mit dem Verein „Sinnvoll helfen“ umgesetzte Plattform ein praktisches Tool für Organisationen, Privatinitiativen und Vereine. Denn das Service macht ihnen die Abwicklung von integrativen Projekten so einfach wie möglich.

Kurz zusammengefasst

  • where2help gibt Organisationen einen genauen Überblick, wie viele HelferInnen sich bereits für einen Einsatz angemeldet haben - einschließlich Name und Kontaktmöglichkeit.
  • Organisationen werden per E-Mail automatisch über Zusagen verständigt.
  • Sowohl Organisationen als auch Freiwillige können sich alle Einsätze in den Kalender (iCal, Google) eintragen lassen.
  • Freiwillige werden automatisch verständigt, wenn ein Einsatz gelöscht oder verändert wird.
  • Wenn NGOs keine Unfall- und Haftpflichtversicherung für Freiwillige anbieten können, übernimmt das der FSW.
Peter Hacker (Bild: FSW)

„Wir gehen mit der Plattform auf die Bedürfnisse der vielen Freiwilligen und Initiativen im Integrationsbereich ein.“

Peter Hacker

FSW-Geschäftsführer und Wiener Flüchtlingskoordinator

Zivilgesellschaftliches Engagement stärken

Dass die Solidarität mit Geflüchteten nach wie vor hoch ist, bestätigte eine vom FSW in Auftrag gegebene SORA-Befragung Ende 2016. Neun von zehn Befragten stimmten zu, dass es ein Recht auf Asyl geben muss. 13 Prozent gaben an, sich in der Flüchtlingshilfe ehrenamtlich zu engagieren. Mit where2help.wien leistet der FSW einen Beitrag dazu, dieses zivilgesellschaftliche Engagement zu stärken.

Zivildienst 01

760

Freiwillige

registrierten sich von Ende Oktober bis Jahresende.

Einrichtungen 01

50

Organisationen und Vereine

meldeten sich seit dem Start der Plattform bis Ende 2016 an.

Antraege 01

100

Anmeldungen

für dauerhaftes Engagement, dazu über 50 kurzfristige Einsätze gab es 2016.