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Die Wiener Wohnungslosenhilfe - ein Überblick

Viele Gründe können zum Verlust einer Wohnung führen. Dementsprechend viele unterschiedliche Angebote, die aus der Wohnungslosigkeit herausführen, werden vom Fonds Soziales Wien (FSW) gefördert:

  • Ambulante Angebote, Tageszentren und Nachtquartiere richten sich an Menschen, die akut obdachlos sind. In Tageszentren und Nachtquartieren können sie sich aufhalten und Infrastruktur wie etwa Sanitärräume oder Waschmaschinen nutzen. StreetworkerInnen zeigen ihnen Wege aus der Obdachlosigkeit auf.
  • Betreute Wohnangebote bereiten wohnungslose Menschen auf ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden vor. Ist dieses Ziel im Einzelfall (zunächst) nicht realistisch, stehen auch betreute Dauerwohnplätze zur Verfügung.
  • Mobile Wohnbetreuung begleitet Menschen, die wieder eine eigene Wohnung bezogen haben, beim Ankommen in der neuen Umgebung.

Beratung und Vermittlung

Über das differenzierte Angebot betreuter Wohnplätze informieren die MitarbeiterInnen im bzWO – Beratungszentrum Wohnungslosenhilfe. Sie klären den Anspruch auf Förderung gemäß den Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Leistungen und vermitteln das jeweils geeignete Angebot.

Obdachlose Menschen auf der Suche nach einer Krisenberatung und kurzfristigen Unterbringung in einem Nachtquartier wenden sich an das P7 - Wiener Service für Wohnungslose.

Gemeinsam da für obdach- und wohnungslose Menschen

Der Fonds Soziales Wien plant, steuert und gestaltet das vielfältige Angebot der Wiener Wohnungslosenhilfe in enger Vernetzung mit seinen KooperationspartnerInnen. Er arbeitet mit über 90 Einrichtungen verschiedener Organisationen zusammen und fördert deren Angebote.

Woh 01

10.320

Menschen

nutzten Angebote der Wiener Wohnungslosenhilfe.

Antraege 01

4.640

Förderanträge

wurden im Beratungszentrum Wohnungslosenhilfe gestellt.

Nachtquartier 01

189.880

Nächtigungen

in Nachtquartieren wurden gezählt.

Beratungsgespraech 01

236

Beratungsgespräche pro Tag

verzeichneten die Tageszentren für Menschen ohne Obdach im Durchschnitt.

Foerderung

66 Mio.

Euro

betrug die gesamte Fördersumme des FSW im Bereich Obdach- und Wohnungslosenhilfe.